C4-Modell

Ein leichtgewichtiger Ansatz zur Architekturvisualisierung, der Softwaresysteme auf vier Ebenen beschreibt: System Context, Container, Component und Code.

Was ist C4-Modell?

Das von Simon Brown entwickelte C4-Modell bietet eine hierarchische Methode, um Softwarearchitektur zu beschreiben und zu kommunizieren. Es verwendet vier Abstraktionsebenen — System Context (Ebene 1), Container (Ebene 2), Component (Ebene 3) und Code (Ebene 4) —, damit Teams schrittweise von einer übergeordneten Sicht bis hin zu Implementierungsdetails hineinzoomen können. Es funktioniert wie eine Landkarte: Jedes Diagramm hat einen klaren Zweck, ein klares Publikum und einen klaren Detailgrad, wodurch das verbreitete Problem vermieden wird, jedes Anliegen in ein einziges Kästchen-und-Linie-Bild quetschen zu wollen.

Auch bekannt als: c4, c4 diagrams.

Verwandte Begriffe

  • System-Context-Diagramm — C4-Diagramm der Ebene 1, das ein Softwaresystem und seine Interaktionen mit Nutzern und anderen externen Systemen zeigt.
  • Container-Diagramm — C4-Diagramm der Ebene 2, das die ausrollbaren bzw. ausführbaren Einheiten (Anwendungen, Dienste, Datenbanken) zeigt, aus denen ein Softwaresystem besteht.
  • Component-Diagramm — C4-Diagramm der Ebene 3, das einen Container in Gruppen zusammengehöriger Funktionalität (Components) und deren Zusammenarbeit zerlegt.
  • Code-Diagramm — C4-Diagramm der Ebene 4, das die Implementierungsdetails (Klassen, Schnittstellen, Funktionen) einer Component zeigt.

Mehr erfahren