Ziehen, ablegen, fertig: Dateien kommen in die Archyl-Docs

Wir alle haben dieses Doc geschrieben.

„Siehe angehängtes Diagramm." Angehängt wo? „Schau in die Spec." Welche Spec? „Ich hab den Screenshot in Slack gepostet." Vor drei Wochen. In einem Thread. Weg.

Dokumentation, die auf Dateien verweist, die woanders liegen, ist keine Dokumentation. Sie ist eine Schatzkarte, der die Hälfte der Hinweise fehlt.

Damit ist heute Schluss. Archyl-Docs können jetzt ihre eigenen Dateien aufnehmen.

Ziehen. Ablegen. Fertig.

Öffnet eine beliebige Doku-Seite und … legt einfach eine Datei darauf ab. Fügt einen Screenshot direkt aus der Zwischenablage ein. Oder klickt auf Datei anhängen und wählt ein paar aus.

Bilder werden genau dort eingebettet, wo ihr sie ablegt — keine Markdown-Verrenkungen, keine Suche nach einem Bild-Host. Alles andere (PDFs, Specs, Exporte, diese eine CSV, nach der immer jemand fragt) landet in einem aufgeräumten Anhänge-Panel oben auf der Seite, wo Leser es auch wirklich sehen.

Screenshot vom Bug? Inline. Architektur-Export? Ein Klick zum Herunterladen. Das 80-seitige Anbieter-PDF? Direkt daneben, neben der Entscheidung, die es begründet.

Jede Datei. Wirklich jede.

PNGs, PDFs, Word-Dokumente, ZIPs, Logs, Configs — wenn es eine Datei ist, ist sie willkommen. Keine „Nicht unterstützter Typ"-Mauern. Kein Konvertieren, um den Uploader zufriedenzustellen. Ablegen und weitermachen. (Es gibt ein vernünftiges Größenlimit, damit niemand eine Blu-ray anhängt — das ist die einzige Regel.)

Gespeichert, wie ihr es wollt

Eure Dateien blähen die Datenbank nicht auf — sie liegen im Objektspeicher. In der Archyl Cloud ist das Google Cloud Storage: private Buckets, standardmäßig im Ruhezustand verschlüsselt, nichts einzurichten. Ihr hostet Archyl selbst? Richtet es auf den S3-kompatiblen Anbieter eurer Wahl — GCS, Amazon S3, MinIO, Cloudflare R2 — eure Infrastruktur, eure Entscheidung.

So oder so bleibt der Bucket privat, und Seiten liefern Dateien über kurzlebige signierte Links aus: vertrauliche Docs bleiben vertraulich und öffentliche funktionieren einfach.

Kurz gesagt: schnell, privat und es verkraftet euer größtes Doc, ohne ins Schwitzen zu kommen.

Warum das wichtig ist

Ein C4-Diagramm zeigt, wie das System geformt ist. Ein ADR hält das Warum fest. Aber der Beleg — der Screenshot, der Benchmark, der unterschriebene Vertrag, die Serviettenskizze, mit der alles begann — lag überall, nur nicht neben den Worten, zu denen er gehörte.

Jetzt steht die ganze Geschichte an einem Ort: der Kontext, die Entscheidung und die Belege dafür.

Probiert es in zehn Sekunden

Öffnet ein Doc. Zieht eine Datei darauf. Seht zu, wie sie erscheint.

Das ist das ganze Tutorial.

Architekturdokumentation hört gerade auf, nur zu reden.

— Vincent